Leseprobe: Intervallfasten

Wir leben in einer wechselhaften und stressigen Welt, in der wir ständig von den Verheißungen und Versuchungen des Essens umgeben sind. Ist es ein Wunder, dass wir so viel und so oft essen, ohne großartig über unser Essverhalten nachzudenken? Schließlich sind Lebensmittel fast überall und in jeder denkbaren Form erhältlich – als Fast Food, in Lebensmittelgeschäften und als Snacks beim Imbiss um die Ecke. Wir sind so sehr auf diese ständige Verfügbarkeit konditioniert, dass viele Menschen gar kein anderes Essverhalten kennen.
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In der Tat denken viele, dass Hunger eine schlechte Sache ist. Deshalb essen sie, sobald sie sich hungrig fühlen, unabhängig davon, wann sie zuletzt gegessen haben oder was sie an diesem Tag gegessen haben. Dies ist keine gute Praxis und eine der Möglichkeiten zur Verbesserung Ihrer Essgewohnheiten ist ein Ansatz, der als intermittierendes Fasten oder Intervallfasten bezeichnet wird.
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Wie funktioniert Intervallfasten?

In diesem Abschnitt gehen wir der Frage nach, wie das Intervallfasten funktioniert. Schließlich gibt es buchstäblich Tausende von verschiedenen Esstipps, die online, in Büchern und in den Medien verfügbar sind. Viele davon widersprechen sich jedoch gegenseitig. Das macht es sehr schwierig, genau zu wissen, was oder wem man eigentlich glauben soll. Fangen wir also mit den Fakten und der Forschung an und gehen dann weiter.
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Moderne Essgewohnheiten

Wie viel Aufmerksamkeit schenken Sie dem, was und wann Sie essen? Die Gesellschaft ist schnelllebig und für viele Menschen ist es ein ständiger Kampf, genügend Zeit zu finden, um alles zu tun, was sie tun müssen; geschweige denn alles, was sie tun wollen. Aus diesem Grund suchen die Menschen nach einfachen Lösungen, wo immer sie können. Das gilt besonders, wenn es um Lebensmittel geht. Wie oft haben Sie schon Fast Food gegessen, weil es einfach zu viel Arbeit war, eine Mahlzeit zu kochen? Wie wär’s mit einem schnellen Snack aus dem Laden in der Nähe?
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Diese Praktiken sind allzu üblich und wir lassen uns zu leicht davon beeinflussen, dass die ungesunden, stark verarbeiteten, kalorienreichen Lebensmittel am einfachsten zu haben sind. Hinzu kommt, dass Familien und Einzelpersonen von der Gewohnheit abrücken, ihr Essen zu traditionellen Mahlzeiten einzunehmen und sich stattdessen dafür entscheiden, dann zu essen, wenn sich die Gelegenheit bietet. Dies führt oft zu einer schlechten Nahrungsmittelauswahl. Gleichzeitig sind viele von uns meist zu beschäftigt, um sich ausreichend körperlich zu betätigen. All diese Faktoren tragen stark zur Entwicklung der Adipositas (Fettleibigkeit) bei und sind wahrscheinlich ein wesentlicher Grund dafür, warum Adipositas in der westlichen Bevölkerung so weit verbreitet ist.
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Daher müssen wir unsere Essgewohnheiten auf die Menge an Energie abstimmen, die wir jeden Tag verbrauchen und nicht darauf, wie oft wir essen wollen oder wie leicht verfügbar die Nahrung ist. Einer der wirksamen Ansätze zur Lösung dieses Problems ist das häufige Essen von kleinen Mahlzeiten. Das Problem ist: Dies ist nichts anderes als ein Mythos.
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Realistisch betrachtet, hilft die Einnahme vieler kleiner Mahlzeiten an einem Tag nicht für die Gewichtsabnahme und kann sogar für einige Leute zu einer Gewichtszunahme führen. Warum das so ist, werden wir später besprechen.
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Das andere Extrem ist das intermittierende Fasten, das im Mittelpunkt dieses Ratgebers steht. Aber was ist Intervallfasten eigentlich? Simpel zusammengefasst bedeutet Intervallfasten – wie der Name schon sagt: Sie fasten manchmal. Dieser Ernährungsansatz legt den Schwerpunkt auf den Zeitpunkt des Essens und nicht auf die spezifischen Lebensmittel, die Sie wählen.
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In den meisten Varianten ist Intervallfasten ein vollständiges Fasten in dem Sinn, dass Sie in diesem Zeitraum keinerlei Energie oder Kalorien zu sich nehmen. Dies erscheint schwierig und unlogisch, ist jedoch überraschend effektiv. Tatsächlich gibt es sogar biologische Vorteile beim Fasten, von denen Sie nicht profitieren können, wenn Sie regelmäßig essen.
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Einige Leute halten sich im Rahmen des Intervallfastens auch an eine extrem niedrige Kalorienzufuhr an den jeweiligen Fastentagen, anstatt sich auf ein komplettes Fasten einzulassen. Diese Variante kann jedoch einige der gesundheitlichen Vorteile des Fastens verringern, zumal Sie streng genommen gar nicht fasten. Dennoch kann diese Herangehensweise das Fasten für manche Menschen zugänglicher machen.
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Auf den ersten Blick erscheint die Idee des intermittierenden Fastens vielen eher sonderbar. Doch viele andere finden es dagegen sehr effektiv. Einerseits hilft es dabei, viele ungesunde Essgewohnheiten zu durchbrechen und ein besseres Verhältnis zur Nahrung zu schaffen. Es verringert auch Ihre tägliche Kalorienzufuhr und kann die Lust auf das „Snacken“ in Form von Heißhungerattacken geringer machen.
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