So verbinde ich Advanced Custom Fields mit Elementor Dynamic Content (und warum das mein Gamechanger war)

So verbinde ich Advanced Custom Fields mit Elementor Dynamic Content (und warum das mein Gamechanger war)

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Ich erinnere mich noch, wie ich früher verzweifelt Textfelder dupliziert habe, nur um drei fast gleiche Seiten zu bauen. Peinlich, aber wahr. Heute grinse ich darüber, weil es auch anders geht: Mit Advanced Custom Fields und Elementor Dynamic Content habe ich endlich kapiert, wie man Inhalte nicht doppelt, sondern clever denkt.

Warum ich ACF überhaupt entdeckt habe

Ich hatte irgendwann die Nase voll, jedes kleine Inhaltselement per Copy-Paste zu pflegen. Neue Seite, gleicher Aufbau, neuer Ärger. Wenn du 20 Produktseiten hast, auf denen jeweils dieselben Module liegen – Titel, Bild, Preis, Beschreibung – dann weißt du, wovon ich spreche. Ich wollte, dass sich Inhalte dynamisch anpassen, ohne dass ich für jede Änderung drei Stunden Lebenszeit abgebe.

Dann stolperte ich über Advanced Custom Fields, kurz ACF. Erst dachte ich, das ist wieder so ein Entwickler-Tool, mit dem man sich eher Ärger als Hilfe holt. Aber innerlich war klar, dass ich genau das brauche. Und ja, ACF ist im Grunde die magische Schublade deiner Website, in die du eigene Felder packst – für Texte, Bilder, Zahlen, Farben oder alles, was du willst. Wenn du tiefer einsteigen willst, empfehle ich dir dieses Tutorial für Advanced Custom Fields: Dein ultimativer Leitfaden.

Die Magie hinter der Verbindung mit Elementor

Elementor ist klasse, wenn du gern klickst und sofort siehst, was passiert. Aber ACF bringt Ordnung rein. Stell dir das so vor: Elementor zeigt das Gesicht deiner Seite, ACF füttert es mit Gehirn. Zusammen sind sie unschlagbar.

Die Verbindung läuft über das sogenannte Dynamic Content. Hier setzt du die ACF-Felder direkt in die Elementor-Widgets. Beispiel: Du hast ein ACF-Feld namens „Produktpreis“. Dann fügst du im Elementor-Textwidget einfach den dynamischen Tag für „Produktpreis“ ein. Ab da zieht Elementor sich den Wert immer automatisch aus dem Feld – egal, welche Seite du aufrufst. Das ist kein Hexenwerk, nur das erste Mal etwas Klickerei. Eine gute Ergänzung ist die praktische Anleitung für Elementor Pro, die dir hilft, noch tiefer in die Möglichkeiten einzutauchen.

Schritt-für-Schritt Anleitung (so mache ich’s jedes Mal)

  • 1. ACF installieren: Nach der Installation klickst du im WordPress-Backend auf „Custom Fields“. Dort legst du eine neue Feldgruppe an.
  • 2. Feldgruppe definieren: In dieser Gruppe definierst du alle Felder, die du brauchst. Zum Beispiel „Produktname“, „Bild“, „Preis“ und „Beschreibung“.
  • 3. Feldgruppe zuweisen: Bestimme, wo diese Felder sichtbar sein sollen. Ich wähle oft „Beiträge“ oder „Produkte“ aus, abhängig vom Projekt.
  • 4. Seite anlegen oder bearbeiten: Sobald du jetzt einen Beitrag oder eine Seite öffnest, siehst du deine neuen Felder unterhalb des Editors.
  • 5. Elementor öffnen: In Elementor wählst du das Widget aus (z. B. „Text Editor“ oder „Image“), klickst auf das dynamische Symbol neben dem Eingabefeld und wählst dein ACF-Feld aus.
  • 6. Fertig testen: Wenn alles klappt, sollte auf deiner Seite dynamisch der Inhalt erscheinen, der im Feld hinterlegt ist. Kein Copy-Paste mehr.

Das klingt simpel, aber es spart dir Stunden, sobald du die Struktur verstanden hast. Ich meine, wirklich Stunden. Und das Beste: Deine Seiten sind konsistent, auch wenn du sie zwanzigmal neu nutzt.

Was ich an diesem Workflow liebe

Ich kann Inhalte trennen von Design. Klingt trivial, ist aber pures Gold. Wenn das Marketing-Team einen Preis ändert, muss niemand ins Design reingrätschen. Einfach im WordPress-Backend das Feld anpassen, speichern, fertig. Elementor zieht sich alles automatisch.

Früher hatte ich zig Seiten mit identischem Aufbau, und überall musste die gleiche Änderung rein. Das ist heute Geschichte. Der Unterschied ist nicht nur technisch. Es verändert, wie man mit Website-Struktur denkt. Ich arbeite cleaner und kreativer zugleich, weil das Grundgerüst steht und ich mich endlich auf die wichtigen Sachen konzentrieren kann: Content, Story, Wirkung. Wenn dich gutes Storytelling interessiert, schau dir unbedingt Wissen weitergeben ohne Gähn-Garantie – so klappts mit Tutorials, Anleitungen und Workshops an.

Praktische Tipps, die ich selbst durch Fehler gelernt habe

  • Mit klaren Feldnamen arbeiten: Schreib verständliche, kurze Namen. Ein Feld namens „preis_produkt“ ist hundertmal besser als „Feld123“.
  • ACF-Gruppen strukturieren: Wenn du viele Felder brauchst, gruppiere sie logisch. Kategorien helfen dir später beim Bearbeiten.
  • Ein Template testen, bevor du es multiplizierst: Nichts ist nerviger, als 10 Seiten anzulegen, um dann zu merken, dass du das Bildfeld vergessen hast.
  • Optional: Bedingte Logik nutzen: ACF kann Felder ein- oder ausblenden, je nach Auswahl. Spart Platz und Nerven.
  • Sicherung machen: Vor größeren Strukturänderungen einmal exportieren. Ich hab mir so schon eine Stunde Frust erspart.

Ein Beispiel aus meiner Praxis

Bei einem Kundenprojekt mit über 100 Produkten hatten wir das Problem, dass einige Felder nur auf bestimmten Seiten sichtbar sein sollten. Kein Chaos, kein Durcheinander. Mit ACF konnte ich glasklar bestimmen, wo welches Feld auftaucht. Die Datenpflege wurde zum Kinderspiel, und ich musste niemandem mehr erklären, wo was einzutragen ist. Klarheit, mein Freund.

Übrigens läuft das Ganze super effizient mit neu-protec, wo ähnliche Prinzipien in der Struktur stecken. Dynamisch denken spart dort wie hier jede Menge Zeit.

Was Elementor Dynamic Content noch kann

Du kannst mit dynamischem Content fast alles ansteuern: Titel, Bilder, Buttons, sogar Hintergrundbilder oder Links. Selbst Bedingungen lassen sich einbauen, sodass bestimmte Sektionen nur erscheinen, wenn ein Feld gefüllt ist.

Ich hab damit beispielsweise Testimonials so gebaut, dass sie nur angezeigt werden, wenn ein Kunde tatsächlich was eingetragen hat. Keine leeren Blöcke mehr, keine hässlichen Layout-Löcher. Alles läuft intelligent. Wenn du das nächste Level mit eigenen Widgets erreichen willst, lies Eigene Elementor-Widgets entwickeln – so leicht war das noch nie.

Ein Wort zur Performance

Ich gebe zu, ich war am Anfang skeptisch. Ich dachte, dynamische Inhalte bremsen die Seite aus. Tun sie nicht, wenn man’s richtig macht. Elementor verarbeitet ACF-Felder flott, und solange du nicht versuchst, hunderte dynamische Tags in ein Widget zu werfen, bleibt alles stabil.

Manche bauen mit ACF und Elementor ganze Datenbanken, die sich wie Mini-Shops steuern lassen. Dafür ist ACF Pro Gold wert. Repeater, Flexible Content, Relationship-Felder – das ist die Königsklasse für Fortgeschrittene. Wenn du dort einsteigst, geht’s richtig tief rein in automatisiertes Content-Management.

Wann sich die Mühe lohnt

Wenn du nur drei Seiten baust, lohnt es sich kaum. Aber sobald du regelmäßig mit wiederkehrenden Layouts arbeitest, führt kein Weg daran vorbei. Du sparst Redundanz, brichst den Ballast aus unnötigen Änderungen ab und bekommst echtes System in deine Seite. Ich nutze es bei jeder größeren Webproduktion, egal ob für Agenturen oder Einzelkunden.

Meine kleine Checkliste zum Abschluss

  • ACF-Felder eindeutig benennen – sonst suchst du dich später dumm und dämlich.
  • Templates sauber mit Elementor verbinden, ohne Hardcoding.
  • Vor dem Klonen testen – sonst baut sich der Fehler gleich mit ein.
  • Dynamische Inhalte visuell prüfen, nicht nur im Backend vertrauen.
  • Regelmäßig aufräumen. Felder, die du nicht brauchst, löschen.

Wenn du das einmal beherrschst, willst du nicht mehr zurück. Es ist, als hätte deine Website plötzlich verstanden, wie sie denken soll. Und du fragst dich, warum du es so lange manuell gemacht hast. Ich jedenfalls hab’s gelernt – auf die harte Tour.

Also: ACF installieren, Elementor öffnen, Felder verbinden, fertig. Und das Beste daran? Alles wirkt, als hätte man mehr Struktur, ohne dass es starr wird. Genau das liebe ich an dieser Kombi. Sie bringt Technik und Kreativität in Balance. Und wenn du das einmal erlebt hast, willst du nie wieder anders Webseiten bauen.

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