Ich wollte kein Hamsterrad mehr füttern, sondern endlich was bauen, das von selbst rennt.
Mein Einstieg in die Welt der Videokurse war nicht elegant. Ich hatte null Plan, wie man professionell filmt, spricht oder verkauft. Aber ich wusste eins: Ich hatte Wissen, das anderen hilft, und ich wollte es so verpacken, dass ich nicht jede Stunde live hustlen muss. Heute läuft mein Kurs eigenermaßen solide, während ich frühstücke oder mit dem Hund rausgehe. Klingt schön, oder? Dann schnall dich an, ich erzähl dir, wie du das auch hinkriegst.
Die Idee – was du wirklich beibringen willst
Jeder hat etwas drauf, das andere gern lernen würden. Das Problem ist nicht das Thema, sondern der Mut, es zu teilen. Ich hab mich auch ewig gefragt, ob mein Wissen gut genug ist. Die Antwort: Niemand will Perfektion, die Leute wollen Lösung. Wenn du ein echtes Problem knackst, egal wie klein, hast du ein Thema, das funktioniert.
Mach dir klar, was du selbst oft gefragt wirst oder was du früher gern verstanden hättest. Daraus entsteht fast immer ein spannendes Kursthema. Schreib’s auf und erklär’s jemandem laut. Wenn du dich dabei selbst langweilst, ist es nix. Wenn deine Augen glänzen, hast du was. Wer an dieser Stelle noch unsicher ist, findet in diesem Artikel über fokussiertes Arbeiten hilfreiche Denkanstöße, um das richtige Thema gezielt zu entwickeln.
Struktur, bevor Kamera
Viele machen den Fehler, sofort die Kamera aufzubauen und drauflos zu reden. Ich sag’s dir ehrlich: Ich hab genau das getan. Ergebnis? Drei Stunden Gelaber, kaum brauchbar. Struktur rettet dich. Plane die Module und Lektionen klar, kurz und mit rotem Faden. Denk wie dein Teilnehmer. Der soll sich nie fragen, was als Nächstes passiert oder warum er das wissen sollte.
Ich schreib meine Skripte nie komplett aus, das klingt steif. Stichpunkte reichen. Du sollst ja sprechen, nicht vorlesen. Authentizität schlägt Skript.
Technik – kein Hollywood nötig
Viele denken, sie bräuchten High-End-Kameras und Tonstudios. Totaler Quatsch. Ich hab meine ersten Videos mit dem Smartphone gefilmt. Licht, klarer Ton, fertig. Wenn man dich gut hört und du sympathisch rüberkommst, ist das besser als jedes 4K-Setup. Später kannst du aufrüsten, aber verschwende keinen Monat damit, die perfekte Kamera zu suchen. Dein Wissen zählt, nicht die Linse.
Ein kleines Lavaliermikro kostet keine 30 Euro und bringt mehr als jedes Filterset. Nimm auf, sieh’s dir an, verbessere dich. Punkt.
Wo du deinen Kurs hostest
Hier wird’s spannend, weil es Geld betrifft. Du brauchst eine Plattform, auf der du deinen Kurs sicher verkaufst und leicht verwalten kannst. Es gibt etliche Optionen: Teachable, elopage, Udemy, Thinkific – oder du baust dein eigenes System. Ich hab mich damals für elopage entschieden, weil’s idiotensicher war und ich keine Programmierkenntnisse brauchte.
Was ich dir aus Erfahrung sagen kann: Nimm die Plattform, die dir die wenigsten Kopfschmerzen bereitet. Du willst lehren, nicht coden. Alternativ kann auch eine spezialisierte Plattform wie Memberspot helfen, wenn du mehr Kontrolle über dein Lernsystem willst.
Marketing – das Herzstück
So, jetzt kommt der Teil, bei dem viele aufgeben. Der Kurs ist fertig, aber keiner kauft. Glaub mir, das ist normal. Verkaufen fühlt sich am Anfang schräg an, fast peinlich. Ich hab mich gefühlt, als würde ich Freunde anbetteln. Bis ich begriffen hab: Ich biete echten Mehrwert. Ich helfe Leuten, Zeit zu sparen, Fehler zu vermeiden oder neue Fähigkeiten zu lernen. Verkaufen ist in Wahrheit helfen, nur mit Preisschild.
Ich hab dann einfach angefangen, auf Social Media über meine Probleme und Lösungen zu sprechen. Ohne Hochglanz, ganz normal. Die Leute mochten das. Zeig dich, erzähl, was du machst, und wie dein Kurs helfen kann. Menschen kaufen von Menschen, nicht von Logos. Wenn du tiefer eintauchen willst, lies warum ein bezahlter Workshop dein Marketing rettet – das verändert, wie du über Verkauf denkst.
Skalierung – wenn’s läuft, lass es laufen
Das Schöne an Videokursen ist, dass du sie einmal erstellst und dann automatisieren kannst. E-Mails, Zahlungsabläufe, Zugänge – alles automatisch. Ich hab irgendwann gemerkt, dass ich nachts Verkäufe hatte, während mein Handy im Flugmodus war. Das ist ein geiles Gefühl. Passives Einkommen entsteht aber nicht durch Magie, sondern durch clevere Systeme.
Mach aus deinen besten Kunden Markenbotschafter, hol dir Feedback und verbesser den Kurs gezielt. Nicht gleich Neuerfindung, sondern Feinschliff. Und wenn du irgendwann mehrere Kurse hast, baue sie wie kleine Unternehmen. Jeder verdient für sich und du steuerst nur noch die Richtung.
Ein realer Blick auf passives Einkommen
Viele reden vom „Geld verdienen im Schlaf“, als wäre das ein Knopfdruck. Blödsinn. Die Arbeit kommt vorher. Aber ja, wenn dein Kurs solide läuft, ist das ein echtes Gefühl von Freiheit. Ich erinnere mich an den ersten Monat, in dem ich 700 Euro verdient hab, ohne etwas Neues zu tun. Das war nicht viel, aber es war Beweis, dass es funktioniert.
Irgendwann knackst du die 1.000, dann 2.000 und plötzlich merkst du: Der Kurs wird nicht alt, solange du ihn aktuell hältst. Ich hab meine Videos alle paar Monate leicht überarbeitet, um Beispiele und Trends frisch zu halten. So bleibt alles relevant. Wenn du dich inspirieren willst, schau dir diese Strategien für steigende Kurseinnahmen an – echt spannend.
Wie du Aufmerksamkeit bekommst
Du brauchst Reichweite, sonst bleibt der beste Kurs ein Geheimnis. Blogartikel, YouTube, Instagram, Newsletter – nimm, was zu dir passt. Ich liebe Schreiben, also hab ich mit Blogartikeln gestartet. Wenn du lieber redest, mach Videos. Wenn du schnell bist, TikToks. Wichtig ist nur, dass du konstant erscheinst und deinen Leuten echten Wert gibst, ohne gleich zu verkaufen. Sie werden von selbst neugierig.
Und bevor du fragst: Nein, du musst keine Tänze machen, um aufzufallen. Bleib du selbst, das reicht völlig.
Die Sache mit den Preisen
Ich hab meinen ersten Kurs viel zu billig verkauft. 29 Euro für 15 Stunden Material – völliger Quatsch. Ich wollte es allen recht machen. Heute weiß ich, lieber weniger Käufer, aber Wert, der ernst genommen wird. Wenn jemand investiert, schenkt er auch Aufmerksamkeit. Preis hängt von Nutzen ab, nicht vom Aufwand. Wenn dein Kurs echte Ergebnisse bringt, darf er dreistellig kosten.
Und noch was: Nach oben ist nicht alles besser. Es muss fair bleiben. Am Ende soll’s beiden Seiten gutgehen.
Warum du jetzt anfangen solltest
Der perfekte Moment existiert nicht. Ich hab monatelang gewartet, weil ich dachte, ich bin nicht bereit. Das war Blödsinn. Lernen kommt durch Tun. Öffne dein Handy, sprich in die Kamera, erklär was, sieh’s dir an, verbessere dich. Fertig. Der Rest ist Feinarbeit. Lies gern auch warum das Denken in Zeitblöcken dir helfen kann, schneller in die Umsetzung zu kommen.
Und wenn du wirklich keinen Plan hast, wie du anfangen sollst, such dir Inspiration bei echten Beispielen. Ich hab mir oft auf neu-protec Ideen geholt, wie man smarte digitale Produkte entstehen lässt, ohne sich zu überfordern.
Fazit – bauen, starten, laufen lassen
Ein Videokurs ist kein Zaubertrick. Du baust dir ein digitales Produkt mit echter Substanz. Es braucht Herzblut, Zeit und Klarheit. Aber wenn’s steht, läuft es. Nicht perfekt, nicht jeden Tag gleich stark, aber zuverlässig.
Ich sage das immer: Ein Videokurs ist wie ein Garten. Du pflanzt am Anfang, wässerst regelmäßig und irgendwann wächst er von selbst. Wer lieber sofortige Ergebnisse will, soll Rasen mähen. Wer nachhaltig verdienen will, baut Wissen auf.
Also, schnapp dir dein Thema, Kamera an und los. Es wird nicht besser, wenn du wartest. Aber du wirst besser, sobald du startest.
Ich hab’s gemacht. Du kannst das auch.













