Ich geb’s zu: Ich liebe Abkürzungen. Vor allem, wenn sie mich schneller ans Ziel bringen – und genau das macht KI gerade für meinen Job. Als Online-Redakteur hab ich früher Ewigkeiten in Design-Tools gehängt, Pixel geschoben, Code geflucht und To-do-Listen gepflegt, die länger waren als ein Montagmorgen. Heute läuft das anders. KI macht mir das Leben leichter, spart Zeit und gibt mir Luft für das, was wirklich Spaß macht: gute Ideen.
Design-Mockups in Minuten statt Stunden
Früher hab ich Screens gebaut, Farbschemata getestet und war nach zwei Stunden nicht schlauer als vorher. Dann kam Uizard. Du kritzelst eine grobe Idee auf ein Blatt Papier, lädst das Bild hoch, und Zack – das Tool macht daraus ein sauber designtes Interface. Keine Magie, nur clevere Mustererkennung. Ich war wirklich baff, als mein handgemaltes Chaos plötzlich aussah wie eine echte App.
Noch so ein Favorit: Figma mit seinen KI-Erweiterungen. Das Tool war ohnehin stark, aber mit Plugins wie Magician oder Genius bekommst du direkt Vorschläge für Layouts, Text oder Icons. Und nein, das ersetzt kein Auge für gutes Design. Es nimmt dir nur den nervigen Anfang ab. Du kannst dich auf Feinschliff und Story konzentrieren, statt Formen hin- und herzuschieben.
Ich hab mal ein ganzes Kampagnenlayout in unter drei Stunden fertig gehabt – sonst hat das locker zwei Tage gefressen. Da merkt man, was Zeit plötzlich wert ist. KI macht nicht alles schöner, aber deutlich schneller. Und oft ist das schon die halbe Miete.
Wie KI mir den Code schreibt (und ich trotzdem die Kontrolle behalte)
Ich bin kein Entwickler, aber ich bastle gern an Websites herum. Früher hab ich mich stundenlang durch Stack Overflow gegraben, bis irgendwas halbwegs funktioniert hat. Seit ich GitHub Copilot kenne, ist das Geschichte. Das Tool schreibt Code-Vorschläge, versteht meine Kommentare und reagiert fast, als hätte es meine Gedanken gelesen. Nur ohne Augenrollen.
Copilot schlägt mir sogar ganze Funktionen vor, wenn ich beschreibe, was passieren soll. Beispiel: Ich tippe „Erstelle einen Button, der beim Klicken eine Nachricht zeigt“ – Sekunden später steht der Code. Ich überprüfe noch mal, ändere hier und da was, und fertig. Das ist wie programmieren mit Navi. Ich fahr noch selbst, aber ich verfahre mich nicht mehr ständig.
Und wer etwas freier unterwegs ist, wird mit ChatGPT oder Claude ebenfalls glücklich. Du erklärst dein Problem, die KI spuckt Lösungsansätze aus. Manchmal falsch, manchmal genial. Aber immer ein guter Ausgangspunkt. Ich sehe KI hier als meinen Junior-Entwickler, den ich nicht bezahlen, aber korrigieren muss. Funktioniert super – wenn man die eigenen grauen Zellen nicht komplett abschaltet.
KI in der Bildbearbeitung: mehr Spaß, weniger Pixelkrieg
Ich erinnere mich noch an meine Photoshop-Schlachten. Stundenweise Masken setzen, Staub wegmachen, Lichter justieren. Heute starte ich Adobe Photoshop mit Generativer Füllung oder Luminar Neo und erledige sowas in Minuten. Ob fehlender Himmel oder störender Mülleimer – ein Klick und das Bild sieht aus, als wäre nie was gewesen.
Aber mein persönlicher Gamechanger heißt Runway ML. Das Tool kann Videos bearbeiten, Hintergründe austauschen, Perspektiven ändern, alles auf Knopfdruck. Ich hab damit mal ein Produktvideo verbessert, in dem das Licht total mies war. Runway hat die Szene aufgehellt, Farben angepasst und das Video sah plötzlich nach Budget aus, das ich nie hatte. Da kommt Freude auf.
Oder Canva Magic Studio: Design, Fotos, Präsentationen – alles in einem, mit KI-Helfer an Bord. Ich nutze es regelmäßig, wenn ich Social-Content vorbereite. Zwischen Kaffee und Mittagessen entsteht dann mal eben ein Post, für den ich früher einen halben Tag gebraucht hätte. Und ja, neu-protec nutzt ähnliche smarte Tools, um Inhalte blitzschnell und sauber zu liefern. Da merkt man schnell, wo Effizienz anfängt richtig Spaß zu machen.
Projektmanagement ohne Kopfschmerzen
Ich bin kein Freund von Chaos, aber kreative Projekte neigen dazu, genau das zu werden. Ideen hier, Aufgaben da, Fristen überall. Früher hab ich mich mit zig Notizen und Mails rumgeschlagen. Heute hält mich ClickUp zusammen – mit KI-Features, die mich echt beeindrucken. Das Tool schreibt Meeting-Zusammenfassungen, erstellt To-dos und erkennt, welche Aufgaben ich ewig vor mir herschiebe. Es ist ein bisschen wie der Kollege, der dir freundlich, aber bestimmt sagt: „Mach’s jetzt endlich.“
Auch Notion AI ist Gold wert. Ich nutze es, um meine Gedanken zu sortieren. Wenn ich grobe Ideen notiere, formuliert Notion sie verständlich. Wenn mir ein Text zu dröge ist, macht Notion ihn lesbar. Und wenn alles drunter und drüber geht, hilft mir ein einfaches „Fasse das bitte kurz zusammen“. Perfekt, wenn das Gehirn keine Lust mehr auf Struktur hat.
Ich hab tatsächlich mal einen kompletten Projektplan mit KI gebaut. Von der Aufgabenliste über Zeitplan bis hin zu Kommunikationsregeln – fertig in zwei Stunden. Früher undenkbar. Jetzt Standard. Und ich bin ehrlich: Ich will nicht mehr zurück.
Der Trick: KI hilft nur, wenn du sie richtig anpackst
Viele glauben noch, KI ersetzt den Menschen. Ich sehe das anders. Sie ist mehr wie ein echt schneller Assistent mit wenig Geduld und noch weniger Charme. Deine Kreativität, dein Witz, deine Erfahrung – das bleibt unantastbar. KI kann dir Vorschläge machen, aber sie weiß nicht, was dir wirklich wichtig ist. Genau hier liegt der Unterschied zwischen „nett gemacht“ und „richtig gut“.
Für mich ist der Schlüssel, jede KI wie ein Werkzeug zu behandeln. Ich lasse sie arbeiten, aber ich entscheide am Ende, was bleibt. Und das ist ehrlich gesagt die beste Kombi. Ich spare Zeit, gewinne Klarheit, und mein Job macht wieder Spaß. Wer übrigens wissen will, wie man diese Denkweise im Business nutzt, sollte sich unbedingt diesen Beitrag zur Personenmarke ansehen.
Tools, die ich regelmäßig nutze (und warum)
Hier kommt meine kleine, ehrliche Favoritenliste – alle getestet, alle sinnvoll:
- Uizard – Visualisiert deine Notizen oder Skizzen zu echten UI-Designs.
- Figma mit Magician – Spart Nerven beim Erstellen moderner Layouts.
- GitHub Copilot – Dein Code-Assistent mit Adleraugen.
- ChatGPT – Perfekt für Tech-Fragen, Textentwürfe oder Ideenchaos.
- Runway ML – Macht Video-Editing mühelos und präzise.
- Canva Magic Studio – Ideal für schnelles Design im Alltag.
- Notion AI – Ordnung und Übersicht in einem smarten Workspace.
- ClickUp AI – Spart Zeit und sortiert dein digitales Leben.
Wie ich KI in meinen Workflow integriert habe
Ich starte meist mit einem groben Plan. Ideen, Headlines, Scribbles. Dann kommt die KI und baut das Grundgerüst. Ich prüfe, verfeinere, ändere. So bleibe ich Chef im Ring, nutze aber die Schnelligkeit der Maschine.
Ein Beispiel: Ich schreibe einen neuen Artikel. Früher zehn Stunden Arbeit, heute sechs. ChatGPT hilft beim Strukturieren, Grammarly checkt den Stil, Notion plant die Veröffentlichung. Effizienz ohne Stress. Und das Beste: Die Kreativität geht nicht flöten, sie wird endlich wieder freigelassen. Wenn du zum Beispiel Inhalte für deine Website gestaltest, lohnt sich auch ein Blick in diesen Guide zu WordPress-Beitragsrastern.
Es fühlt sich an, als hätte ich ein Team aus kleinen, unermüdlichen Helfern, die nie schlafen. Ich geb den Ton an, sie setzen um. Das funktioniert nur, wenn man weiß, was man will. Und das lernt man schnell, sobald man merkt, wie viel Zeit diese Tools sparen.
Meine Grenzen – und warum sie wichtig sind
Ja, KI kann viel, aber sie kann auch nerven. Wenn sie Dinge zu perfekt macht, geht das Menschliche verloren. Ein Text, der zu rund klingt, ist oft langweilig. Ein Design ohne Fehler wirkt steril. Und Code, der 100 Prozent optimiert ist, kann schwer zu warten sein. Es ist wie mit guten Gewürzen: richtig dosieren ist die Kunst.
Darum lehne ich mich nicht zurück. Ich sehe jede Empfehlung, prüfe sie kritisch und gehe meinen Stil nicht auf. KI hilft mir, aber sie bestimmt mich nicht. Das ist für mich der Unterschied zwischen smarter Arbeit und blindem Vertrauen.
KI ist kein Trend, sie ist Werkzeug
Viele Unternehmen starten jetzt hektisch KI-Projekte. Ich sag’s offen: Das funktioniert nur, wenn man weiß, was man will. Einfach KI drüberkippen bringt nichts. Du brauchst Prozesse, klare Ziele und Menschen, die wirklich verstehen, wie man mit Technologie arbeitet. Sonst endet das im Chaos und kostet mehr, als es bringt.
Ich hab mit einer Agentur zusammengearbeitet, die plötzlich alles automatisieren wollte. Nach einem Monat war klar: KI spart keine Zeit, wenn jeder erst mal lernen muss, sie zu bedienen. Aber als sie verstanden hatten, wie sie die Tools gezielt einsetzen, lief der Laden besser denn je.
Genau da sehe ich auch die Zukunft: Menschen, die klug entscheiden, welche KI sie brauchen und wofür. Nicht überall KI rein. Sondern da, wo sie spürbar was bringt. Design, Code, Bildbearbeitung, Projektmanagement – überall da, wo Routine auf Kreativität trifft. Da gehört KI rein. Punkt. Wer sich außerdem fragt, wie sich daraus langfristig Einkommensstrukturen aufbauen lassen, findet Ideen in diesem Beitrag zu Service-Paketen.
Mein Fazit nach unzähligen Stunden mit KI
Ich hab gelernt, dass KI kein Ersatz ist, sondern ein Verstärker. Sie zeigt mir, wo ich schnell bin, aber auch, wo ich nachlässig werde. Wer KI richtig nutzt, hat mehr Energie für gute Ideen, mehr Zeit für ordentliches Handwerk und weniger Kopfschmerzen wegen Technik oder Organisation.
Wenn ich heute an einem neuen Projekt sitze, läuft vieles fast automatisch. Ich hab Vorlagen, Ideen, Codesnippets, Designvorschläge – alles in Sekunden da. Der Rest ist Handarbeit, Herzblut, Erfahrung. Und genau das sollte so bleiben. KI darf helfen, aber nie den Ton angeben.
Mein Tipp? Probier’s aus. Fang klein an. Such dir ein Tool aus, das zu deinem Arbeitsstil passt. Und dann sieh selbst, wie sich dein Alltag verändert. Weg vom Frust über Pixel, Code und Aufgabenlisten, hin zu mehr Fokus, Freiheit und Spaß an der Arbeit. Genau das ist für mich Fortschritt, der Sinn macht. Mehr solcher Tools findest du auch in dieser Sammlung spannender KI-Tools.













