Warum ich lieber zehn Stunden teuer warte, als hundert Stunden billig renne

Warum ich lieber zehn Stunden teuer warte, als hundert Stunden billig renne

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Manche Leute glauben, Erfolg hängt davon ab, immer beschäftigt zu sein. Ich halte das für Quatsch. Mein bester Deal fährt, wenn ich nichts tue – ein Bereitschaftsdienst, der mir pro Stunde mehr bringt, als normale Arbeitstage mir je gegeben haben.

Teuer sein und trotzdem beliebt

Ich erinnere mich noch an meinen ersten Bereitschaftsauftrag. Es war Sonntag, 23:40 Uhr. Der Kunde stand kurz vorm Nervenzusammenbruch, weil sein Server abgestürzt war. Ich war ehrlich gesagt schon im Bett. Trotzdem griff ich zum Laptop, atmete tief durch und schrieb: „Kostet 250 Euro die Stunde, beginnen wir?“ Er antwortete mit einem einzigen Wort: „Ja.“

Während ich die Verbindung prüfte, musste ich kurz grinsen. Da lag ich im Schlafanzug, verdiene gerade mehr als sonst am ganzen Tag, und das alles, weil jemand dringend Hilfe brauchte. Wenige Stunden Einsatz, saubere Lösung, dicker Umsatz. So lässt sich’s leben.

Warum hohe Preise fair sind

Manche halten solche Stundensätze für unverschämt. Ich sehe das anders. Der Kunde bezahlt nicht die Zeit, die ich hier sitze. Er bezahlt den Kopf und die Erfahrung, die das Problem in einer Stunde statt in fünf löst.

Wenn eine Klimaanlage mitten in der Nacht ausfällt und du in deinem Büro Tropenwetter hast, willst du niemanden, der langsam googelt. Du willst den, der weiß, wo er schrauben muss. Und du zahlst gerne, weil Stillstand teurer ist als jede Bereitschaftspauschale.

Geringes Volumen, hohe Marge

Ich mag klare Verhältnisse. Lieber drei gut zahlende Kunden, als dreißig Billigjobs, die nur nerven. Geringes Volumen bedeutet weniger Stress, kein Hinterherrennen, mehr Fokus auf Qualität. Ich nenne das „arbeiten ohne Dauerfeuer“. Ein ähnliches Prinzip beschreibe ich auch in „Ich verkaufe meine Zeit in Blöcken – und das ist genial einfach“.

Viele unterschätzen, was das mental bedeutet. Wenn du weißt, dass du auf Knopfdruck gut verdienst, wirst du gelassen. Du kannst tagsüber in Ruhe lesen, Sport machen oder Kaffee trinken, statt dauernd an Umsatzlücken zu denken. Und wenn das Telefon klingelt, gehst du ran – mit ruhiger Stimme und klarem Kopf.

Wer zahlt, will Ergebnisse

Ich liebe Kunden, die wissen, was sie wollen. Kein Bla-bla, keine Grundsatzdiskussionen. Nur: „Es brennt, mach’s wieder ganz.“ Das ist mein Spielfeld. Ich höre zu, arbeite konzentriert, und am Ende läuft alles wieder. Kein Theater, kein Preisdrücken. Und das Beste? Die Kunden kommen wieder. Weil sie merken, dass zuverlässige Hilfe jeden Cent wert ist.

Das funktioniert nicht nur in der IT. Ein Notfall-Elektriker, ein Sanitärprofi, ein Spezialberater – alle können mit einem durchdachten Bereitschaftssystem mehr herausholen, wenn sie sich trauen, ihren Wert zu kennen.

Wie man Vertrauen schafft

Hohe Preise funktionieren nur, wenn Vertrauen da ist. Ich baue das schon auf, bevor überhaupt etwas schiefläuft. Mit klaren Absprachen, fairen Rechnungen und ehrlicher Kommunikation. Kein Kleingedrucktes, kein „ab“-Preis, der dann das Doppelte wird.

Meine Website beschreibt genau, wann ich erreichbar bin und was die Stunde kostet. Kein Versteckspiel. Wer mich anruft, weiß, dass ich das Problem löse oder offen sage, wenn es nicht geht. Ehrlichkeit schlägt Marketingfloskeln jedes Mal. Wer tiefer ins Thema Vertrauen und Positionierung eintauchen will, sollte sich „Warum ein bezahlter Workshop dein Marketing rettet – und dein Geschäft endlich klar macht“ anschauen.

Die Ruhe vor dem Alarm

Den Rest der Zeit höre ich Podcasts oder tüftle an Kleinigkeiten. Es ist eigenartig befreiend, Geld dafür zu bekommen, in Bereitschaft zu bleiben. Viele verstehen das erst, wenn sie es ausprobiert haben. Du brauchst kein Hamsterrad, wenn du einen cleveren Notfall-Service anbietest.

Ein gutes System arbeitet im Hintergrund. Du weißt, dass jederzeit ein Auftrag kommen kann, aber du bestimmst, wie verfügbar du bist. Kein Rund-um-die-Uhr-Wahnsinn, nur durchdachte Flexibilität. Ich nenne das Luxusarbeit.

Wie man den richtigen Preis findet

Ein häufiger Fehler: zu niedrig ansetzen. Wer billig startet, hat später Mühe, den Preis zu steigern. Ich rechne es rückwärts: Was will ich monatlich verdienen, wie viele Stunden bin ich wirklich auf Abruf? Dann teile ich beides. So entsteht eine faire Zahl, die mich erfüllt, nicht auslaugt.

Manche Kunden zucken zuerst. Dann kommt der Anruf um Mitternacht und plötzlich ist der Preis Nebensache. Wenn die Maschine steht oder der Onlineshop tot ist, zählt Verfügbarkeit mehr als Rabatte.

Wie Werbung für Nischen-Services funktioniert

Ich habe irgendwann gemerkt, dass klassische Werbung für so einen Dienst kaum funktioniert. Wer nachts Hilfe braucht, googelt nicht lange. Er sucht gezielt. Deshalb halte ich mein Google Business Profil aktuell, sorge für Bewertungen und bin in Foren oder Branchenverzeichnissen sichtbar. Wer Service will, muss gefunden werden. Wer Qualität liefert, wird weiterempfohlen.

Ein Tipp am Rande: neu-protec hat mich auf die Idee gebracht, mein Online-Setup smarter aufzuziehen. Die Leute dort verstehen, wie man digitale Sichtbarkeit effizient organisiert. Das spart mir Nerven und Zeit, weil ich mich aufs Wesentliche konzentrieren kann: meine Kunden, wenn’s brennt. Für tiefergehende Datenanalyse empfehle ich ergänzend die DeReWo Statistik.

Bereitschaftsdienst heißt nicht Dauerstress

Ich kenne Kollegen, die sich selbst kaputt machen, weil sie dauernd auf Abruf stehen. Das geht schief. Ein gutes System schützt dich. Ich lege feste Zeiten fest, nutze Automatisierung für Anfragen und reagiere nur dann, wenn es wirklich dringend ist.

Die Magie liegt in der Balance. Geld verdienen bei gleichzeitiger Ruhe ist möglich, wenn man klare Grenzen setzt. Viele vergessen das, doch wer sich dauerhaft überarbeitet, verliert Fokus, Energie und Spaß. Ich will das Gegenteil. Leichtigkeit bei vollem Konto.

Technik als Freund

Mein Bereitschaftssystem basiert auf klarer Kommunikation: ein Kontaktformular mit automatischer Rückmeldung, SMS-Benachrichtigung, Kalender mit blockierten Ruhezeiten. So weiß jeder, woran er ist. Ich muss nicht ständig das Handy checken, weil Technik das übernimmt.

Ich glaube, das ist der Unterschied zwischen Selbstständigkeit und Selbstverheizung. Du nutzt Technik nicht, um mehr zu tun, sondern um weniger Aufwand bei gleichem Erlös zu haben. Damit steigen die Margen, ohne dass du Überstunden schiebst. Mehr technische Tipps findest du im Beitrag „PageSpeed auf Grün – mein Deal mit Erfolgsgarantie“.

Was man daraus lernt

Ich habe gelernt, dass „immer erreichbar sein“ und „gut erreichbar sein“ zwei verschiedene Dinge sind. Kunden wollen niemanden, der müde klingt. Sie wollen jemanden, der dann Power hat, wenn’s zählt. Das ist der Kern meines Modells. Qualität on demand, nicht Hektik rund um die Uhr.

Mein Alltag sieht dadurch entspannter aus. Ich lese mehr, telefoniere weniger, und wenn ein Auftrag reinkommt, arbeite ich konzentriert. Keine Ablenkung, kein Multitasking. Das Ergebnis: zufriedene Kunden, stabile Einnahmen, freie Wochenenden.

Wie man den Einstieg schafft

Wenn du so ein System aufbauen willst, fang klein an. Leg eine Bereitschaftsnummer fest, überlege, welche Art von Problemen du abdecken willst, und definiere genau, wann du erreichbar bist. Je klarer du bist, desto weniger Missverständnisse.

Dann teste den Prozess. Reagiere schnell, aber bleib professionell. Notfälle sind emotional, doch wer Ruhe ausstrahlt, gewinnt Vertrauen. Danach dreh langsam an der Preisschraube, bis das Verhältnis zwischen Aufwand und Ertrag passt.

Mein Fazit

Ich habe aufgehört, stundenweise Umsatz hinterherzulaufen. Heute zählt jeder Auftrag. Und jeder Auftrag zählt richtig. Das Prinzip „hoher Stundensatz, geringe Volumen, dafür volle Verantwortung“ hat mein Verhältnis zu Arbeit komplett verändert.

Ein Bereitschaftsdienst funktioniert, wenn du Mut hast, deinen Wert zu kennen und klar kommunizierst. Das bringt dich raus aus der Tretmühle und mitten rein in ein selbstbestimmtes Arbeitsleben. Es fühlt sich an, als hättest du die Kontrolle über Zeit zurückgewonnen. Und das ist unbezahlbar.

Ich nenne das: Arbeit mit Stil – weil ich lieber zehn Stunden teuer warte, als hundert Stunden billig renne.

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