Ich kaufe langweilige Webseiten, mache sie hübsch und verkaufe sie teuer

Ich kaufe langweilige Webseiten, mache sie hübsch und verkaufe sie teuer

Inhaltsverzeichnis

Ich hab ein Faible für vernachlässigte Webseiten. Diese digitalen Ruinen, die irgendwo im Internet stehen, wie ein Haus mit guten Knochen, aber maroden Fenstern. Genau da sehe ich Potenzial. Und das ist mein Spiel: Ich finde solche Seiten, mache sie fit und verkaufe sie weiter. Wie bei einer Wohnung, nur dass ich keinen Pinsel brauche, sondern SEO und Kaffee.

Warum ich Webseiten kaufe, die keiner will

Die meisten scrollen an alten Seiten vorbei, als wären sie Sperrmüll. Ich sehe darin stille Chancen. Irgendwer hat sich Mühe gegeben, Content geschrieben, Keywords halbwegs getroffen, aber dann aufgegeben. Manchmal ist es die Technik, manchmal das Design, oft einfach fehlende Geduld.

Ich kaufe solche Seiten günstig, richte sie her und mache sie wieder sichtbar. Es ist wie Schatzsuche mit Google Analytics. Mehr dazu, wie Technik und Strategie zusammenspielen, findest du in „WooCommerce-Abos, die wirklich laufen“.

Was überhaupt zählt, wenn man eine Webseite flippen will

Viele denken, man müsse nur ein bisschen SEO machen und Anzeigen schalten. Schön wär’s. Ich gehe systematisch ran. Erst prüfe ich, ob da noch Leben in der Seite steckt. Ich checke Ranking, Backlinks, Traffic und Monetarisierung. Und ja, manchmal ist da ein kleiner Goldklumpen versteckt.

Hier mein Grundgerüst:

  • Webseiten mit organischem, echten Traffic finden
  • Technische Fehler beheben
  • Design modernisieren
  • SEO-Booster einbauen
  • Saubere Monetarisierung aufsetzen
  • Dann verkaufen – mit Gewinn

Wie ich unterbewertete Webseiten finde

Ich sitze nicht stundenlang in Foren und warte, bis mich jemand anruft. Ich gehe aktiv auf die Jagd. Marktplätze wie Flippa, Empire Flippers oder kleinere deutsche Pendants sind mein Startpunkt. Aber richtig spannend wird es, wenn ich selbst nach Nischen suche, in denen noch was zu holen ist.

Ich schaue nach Seiten mit alten WordPress-Versionen, Fehlern im Code, kaputten Bildern oder Layouts aus 2010. Wenn ich so etwas sehe, kribbelt es mich schon in den Fingern. Es erinnert mich an alte Möbelstücke auf dem Flohmarkt. Wer Geschmack hat, macht daraus was Cooles.

Meine Checkliste vor dem Kauf

Es gibt Momente, da sehe ich eine Seite und denke: „Die hat was.“ Trotzdem gehe ich nie ohne Plan rein. Mein Ritual sieht so aus:

  • Domainalter prüfen – je älter, desto besser fürs Vertrauen
  • Traffic-Verlauf checken – keine künstlichen Peaks
  • Inhalte lesen – menschlich oder KI-Gestammel?
  • Backlink-Profil anschauen – sauber oder voller Spam?
  • Monetarisierung prüfen – wie verdient die Seite Geld?

Erst wenn diese Punkte stimmen, fange ich an zu verhandeln. Und das kann dauern. Ich mag es, wenn’s ein bisschen feilschen gibt. Wie auf dem Markt.

Das Aufmotzen – mein liebster Part

Jetzt wird’s handwerklich. Das alte Design fliegt raus. Schriftgrößen werden angepasst, Ladezeiten runtergedrückt und das Mobile-Layout wird endlich benutzbar. Ich liebe diesen Moment, wenn aus einer trostlosen Seite zum ersten Mal wieder etwas entsteht, das Besucher gern anschauen.

Danach kommt SEO. Ich renne keinem Zauber hinterher, sondern mache saubere OnPage-Arbeit. Das heißt: Meta-Titel, saubere Struktur, interne Links, passende Keywords in Texten. Dann Content – frisch, menschlich, lesbar. Kein KI-Gesülze, sondern Texte, die wirklich helfen. Wer verstehen will, wie Tools und Automatisierung dabei helfen, kann einen Blick in „Wie ich mit produktisierten Services, KI und Elementor auf Lichtgeschwindigkeit schalte“ werfen.

Monetarisierung – da liegt das Geld begraben

Viele Seiten lassen Geld auf der Straße liegen. Ich baue gezielt Einnahmequellen ein, die zu Inhalt und Zielgruppe passen. Das kann Affiliate-Marketing sein, eigene Produkte, Werbenetzwerke oder digitale Dienstleistungen. Ich mag Mischformen, weil sie stabiler laufen.

Wenn ich die Seite nach einigen Wochen anschaue und die ersten Einnahmen reinkommen, weiß ich: Jetzt lohnt es sich zu verkaufen. Dann ist das Projekt reif für den Markt. Einen praxisnahen Einblick in moderne Verkaufsmodelle bietet übrigens der Beitrag „Mein Videokurs läuft, während ich schlafe – und das kannst du auch“.

Verkauf – Timing und Gefühlssache

Ich verkaufe nicht aus Prinzip, sondern mit Gefühl. Wenn eine Seite monatlich stabil Umsatz bringt und das Design sauber sitzt, ist der Zeitpunkt perfekt. Ich bewerte realistisch: monatlicher Gewinn mal 30 bis 40 ergibt in etwa den Verkaufswert. Manchmal geht’s höher, wenn die Nische sexy ist.

Ich erzähle potenziellen Käufern genau, was ich gemacht habe, warum der Traffic solide ist und wie sie das weiterführen können. Ehrlichkeit zahlt sich hier aus. Niemand kauft gern eine Wundertüte.

Fehler, die ich am Anfang gemacht habe

Ich hab schon ordentlich Lehrgeld bezahlt. Zum Beispiel, als ich eine Seite über Autoteile gekauft habe. Sah stabil aus, war’s aber nicht. 90 Prozent des Traffics kam von einem einzigen Beitrag, der plötzlich abrutschte. Zack, Einnahmen weg.

Seitdem weiß ich: Diversität ist das A und O. Ich kaufe keine Seiten mehr, die auf ein Keyword oder Thema fixiert sind.

Ein Tag im Leben eines „Website-Flippers“

Morgens Kaffee, Analytics, dann Recherche. Ich liebe es, wenn ich in Zahlen stöbern kann. Ich sehe Traffic-Trends und Ranking-Schwankungen wie andere den DAX. Mittags bastle ich am Design, abends schreibe ich Content oder texte Produktseiten. Klingt nerdig, ist aber ziemlich kreativ.

Zwischendurch treffe ich Leute aus der Szene. Manche flirten mit der Idee, ihre eigene kleine digitale Immobilie aufzubauen. Ich sag dann immer: „Mach’s, aber mach’s richtig.“ Und zeige ihnen Tools wie neu-protec, die mir helfen, technische Probleme schnell zu checken.

Ohne solche Helfer wäre vieles mühsamer. Und die Zeit, die man spart, kann man direkt in neuen Content oder bessere Backlinks stecken. Wer sich tiefer mit digitalen Entwicklungen befassen will, findet spannende Hintergründe in der Studie „Internet, Mobile Devices und die Transformation der Medien“.

Wie man mit kleinem Startbudget anfängt

Ich hatte zu Beginn kein großes Kapital. Ich fing klein an, mit Mini-Projekten unter 1000 Euro. Der Trick war, Erfahrung aufzubauen, nicht alles auf eine Karte zu setzen. Die ersten Verkäufe waren bescheiden, aber motivierend.

Wer heute starten will, braucht kein Riesenbudget, sondern etwas Geduld, SEO-Verständnis und den Willen, aus Mist Gold zu machen.

Wie ich Käufer finde

Gute Seiten verkaufen sich fast von allein. Aber ich mach’s sichtbar. Ich nutze Plattformen, eigene Kontakte und kleine Anzeigen. Hauptsache, transparent. Ich zeige Zahlen, erkläre, was getan wurde, und liefere Updates. So baue ich Vertrauen auf – und Projekte wechseln schnell den Besitzer. Weitere Tipps für saubere Prozesse findest du im Beitrag „Saubere Cookies, klare Köpfe“.

Das Gefühl nach einem erfolgreichen Verkauf

Wenn das Geld eingeht, freue ich mich. Klar. Aber der eigentliche Kick ist, dass ich was Altes wiederbelebt habe. Dass jemand jetzt eine stabile Webseite betreibt, die ich aufgebaut hab.

Das ist wie, wenn man einen zerkratzten Oldtimer fährt, ihn restauriert und plötzlich über Landstraßen gleitet. Nur, dass hier alles digital passiert.

Mein Rat an Einsteiger

Nimm dir kleine Schritte vor. Fang mit einer Seite an, lern, was funktioniert und was nicht. Schreib echten Content, mach kein SEO-Grabräubern. Und denk immer daran: Eine Webseite lebt erst dann richtig, wenn sie echten Mehrwert bietet. Alles andere ist nur Lärm. Wer tiefer in Marketinggrundlagen einsteigen will, kann sich das Lehrbuch „Marketing-Basics“ von Spiller ansehen.

Was dieses Geschäftsmodell so besonders macht

Es verbindet Technik, Kreativität und Unternehmergeist. Man spielt mit Tools, Zahlen und Menschen. Jeder Deal ist anders. Jede Seite ist eine neue Geschichte. Und mit der Zeit baut man sich ein Portfolio auf, das sich sehen lassen kann.

Webseiten flippen ist kein Glücksspiel, sondern Handwerk. Wer einmal verstanden hat, wie SEO, Content und Design zusammenspielen, hat unbegrenzte Möglichkeiten. Ich liebe das – weil es ehrlich Erfolg messbar macht.

Fazit

Ich kaufe Webseiten, die keiner mehr sieht, mache sie hübsch, rankfähig und rentabel. Dann lasse ich sie los. Das ist mein digitales Recycling mit Gewinnabsicht. Und ja, es macht Spaß. Vielleicht ist das auch dein Ding. Wer weiß. Probier’s aus. Aber mach’s mit Herz und Verstand.

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